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Kommentare zum tieferen Verständnis des Textes

"Liebe"

von Thomas Witzel

 

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Esoterik-Kreise
Emotionslosigkeit
Empfindungen
Projektion

 

 

Esoterik-Kreise:

In einer Gesellschaft, die geprägt ist von Entfremdung und Egoismus, ist das Bedürfnis nach einem liebevollen Miteinander besonders groß. So ist es nur allzu verständlich, dass viele Menschen in der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten eine gegenseitige Zuwendung suchen, die sie im Alltag so schmerzlich vermissen. Leicht entsteht jedoch eine Abhängigkeit von diesem sozialen Gefüge, welche zugleich empfänglich für fragwürdige Ideologien und blind gegenüber zweifelhaftem Verhalten machen kann. Dies führt oft sogar so weit, dass Personen, die sich außerhalb dieser Gemeinschaft befinden, verachtet und bekämpft werden - meist mit nicht sehr liebevollen Mitteln.

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Natürlich bleibt es Ihnen überlassen, ob Sie alle Verständnis-Links hintereinander lesen oder nicht. Bedenken Sie jedoch, dass dies weder der Absicht des Autors noch dem Gedanken des "Neuen Lesens" entspricht und manche Erläuterung durch die fehlende thematische Einbindung womöglich mehr Fragen aufwirft als beantwortet...

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Emotionslosigkeit:

Kann es überhaupt Menschen ohne Gefühle geben? Wohl kaum, es sei denn, die Empfindungsfähigkeit ist dramatisch eingeschränkt. Doch die menschliche Psyche ist in der Lage, Unangenehmes auszublenden und zu verdrängen. Je nachdem wie stark die Diskrepanz zwischen natürlichem Bedürfnis und dem Nicht-zulassen-Können oder -Wollen ist, ist es nur eine Frage von Zeitpunkt und Gelegenheit, wann sich die unterdrückten Gefühle Bahn brechen. Extrem disziplinierte Menschen können daher, sofern sie nicht für einen Ausgleich sorgen, zu einer emotionalen Zeitbombe werden. Und es gibt nicht wenige Bereiche in unserer Gesellschaft, die solch eine unmenschliche Disziplin verlangen.

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Empfindungen:

Extrem emotionale Menschen leben nach dem Motto: "Ich fühle, also bin ich." Dieses (unbewusste) Programm führt jedoch dazu, selbst Nichtigkeiten etwas emotional Verwertbares abringen zu müssen. Ohne ein Korrektiv entsteht so eine Persönlichkeit, die für ihr Umfeld mimosenhaft, hypersensibel und wenig belastbar erscheint. Durch die "Sonderbehandlung", die diesen Menschen oft entgegengebracht wird, entsteht dann genau die emotionale Unterversorgung, die so sehr gefürchtet wird. Die Folge: Schicksalsschläge werden verstärkt angezogen bzw. provoziert, um sich auf diese Weise die fehlenden "Emotions-Einheiten" zu verschaffen. Gerät die Angelegenheit jedoch außer Kontrolle, entsteht ein Kreislauf nach dem Motto: "Ich leide, also bin ich."  

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Projektion:

"Warum gerate ich nur immer wieder an den Falschen?" Wer sich diese Frage stellt, wurde offenbar enttäuscht, und das nicht nur ein Mal. Doch einer Enttäuschung geht immer eine Täuschung voraus: die Realität wurde nicht erkannt. Dabei könnte es so einfach sein... Würde man beim Partner jede Kleinigkeit gleich von Anfang an ernst nehmen, seien es irritierende Bemerkungen, eigenartige Verhaltensweisen oder andere Auffälligkeiten, brauchte man gar nicht erst so lange zu warten, bis die Differenzen unüberbrückbar werden. Viele aber ziehen es vor, die eigenen Wünsche auf den Partner zu übertragen und damit gleichermaßen den anderen zu überfordern: Wer vermag schon eine Rolle zu spielen, die er selbst nicht kennt? Je stärker aber die Fixierung darauf ist, wie der Partner zu sein hat, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass dessen wahre Persönlichkeit gar nicht erkannt wird - selbst wenn es sich um den Idealpartner handelt.

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