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Kommentare zum tieferen Verständnis des Textes

"Was ziehe ich heute an?"

von Thomas Witzel

 

Verständnis-Links
Offline lesen

Unter Kontrolle
Freiraum
Abgrenzungsfähigkeit
Eigene Bedürfnisse
Lebensrechte
Macht über sich selbst
Verborgene Botschaften

 

 

 

 

Verständnis-Links:

Genauso funktioniert es: Durch Anklicken des Schlüsselwortes gelangen Sie zu einer erläuternden Text-Passage, die durch einen abschließenden Link wieder zurück zum Haupttext führt.


 

 

 


 

 

 


 

 

 

Offline lesen:

Genauso wie dieser Test funktioniert es: Durch das Anklicken von [Offline lesen] gelangen Sie zu einem Hinweis wie diesem. Danach trennen Sie die Internet-Verbindung und kehren zurück zum Haupttext.


 

 

 


 

 

 


 

Unter Kontrolle:

Es ist so eine Sache mit dem Bewusstsein: Im Grunde sind wir permanent damit beschäftigt, unser Weltbild zu verteidigen, unabhängig davon, ob es bisher funktioniert hat oder nicht. Dabei ist es ganz und gar nicht produktiv, auf einem Fehler zu beharren, nur um sich keine Schwäche eingestehen zu müssen. Letzteres bedarf aber nicht nur einer selbstkritischen Haltung, sondern auch der Bereitschaft, einen Fehler als Chance zu sehen, und nicht als Mangel. Sind nämlich aufgrund der eigenen Abwehr alle Kritiker erst einmal verstummt, ist es umso schwerer, persönliche Schwachstellen bei sich selbst zu entdecken.  

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Natürlich bleibt es Ihnen überlassen, ob Sie alle Verständnis-Links hintereinander lesen oder nicht. Bedenken Sie jedoch, dass dies weder der Absicht des Autors noch dem Gedanken des "Neuen Lesens" entspricht und manche Erläuterung durch die fehlende thematische Einbindung womöglich mehr Fragen aufwirft als beantwortet...

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Freiraum:

Stehlen ist der Versuch, sich wertvoller zu machen. Dass es hierbei eigentlich um nicht-materielle Werte geht, weiß der Dieb meist genauso wenig wie der Bestohlene. Beide jedenfalls teilen die gleiche (Selbstwert-)Problematik, weshalb der Satz "es kann jeden treffen" nicht stimmen kann. Durch das "gemeinsame" symbolische Ausagieren ist aber niemandem geholfen, denn weder Über- noch Unterlegenheit kann bewirken, dass sich ein Mensch selbst schätzen lernt. Letzteres schließt die Fähigkeit, den eigenen Freiraum abzugrenzen, ein. Um diesen besser zu nutzen (anstatt ihn sich beschneiden zu lassen), bedarf es erst einmal, die eigenen Möglichkeiten zu erkennen und diese dankbar anzunehmen.  

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Abgrenzungsfähigkeit:

Wenn Menschen dazu disponiert sind, angegriffen oder belästigt zu werden, sollten diese ihre Abgrenzungsfähigkeit schulen. Es genügt jedoch nicht, lediglich einen Selbstverteidigungskurs zu belegen, das Verhalten gegenüber Partner, Familie oder Mitarbeitern im Beruf dagegen unverändert zu lassen. Denn gerade im Alltag gibt es viele Möglichkeiten der subtilen Erniedrigung. Genau dort gilt es, anzusetzen und Stück für Stück mehr Selbstsicherheit zu entwickeln. Anzeichen für eine echte Verbesserung ist ein wachsendes Gefühl des Selbstwertes. 

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Eigene Bedürfnisse:

Liebe zu erwirken, indem man sich nützlich macht, geht häufig auf Kosten der eigenen Bedürfnisse. Manche Menschen entwickeln geradezu eine Routine darin, anderen die Wünsche von den Lippen zu lesen. Werden sie jedoch nach ihren eigenen gefragt, kommt selten eine klare Antwort. Hier sollte die Botschaft heißen: "Liebe dich selbst wie deinen Nächsten". Denn bei so viel Nächstenliebe ist Enttäuschung vorprogrammiert. Und das Selbstgefühl von der Dankbarkeit anderer abhängig zu machen, kann doch nicht der Sinn des Lebens sein.

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Lebensrechte:

Der eine hat Recht, der andere bekommt Recht. Ob Rechthaber oder Rechtbekommer, beide haben ein Problem - aber keines, dem mit gesetzlichen Mitteln beizukommen wäre. Denn es mangelt beiden an Verantwortungsbewusstsein. Die Gerichte können ein Lied davon singen, wie selten vor der eigenen Haustür gekehrt wird: Die Projektion der eigenen Schwächen ist nach wie vor ein wirkungsvolles Mittel, um die eigentlichen Aufgaben zu umgehen, mit denen jeder von uns in seinem Leben konfrontiert wird. 

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Macht über sich selbst:

Der Wunsch nach Macht ist das Bedürfnis nach einem eigenen (Lebens-)Konzept. Doch ist es viel einfacher, Menschen zu unterdrücken, als daran zu arbeiten, sich in seinem Denken und Handeln von anderen unabhängig zu machen. So findet man hinter den Mächtigen immer ein fremdes Konzept, auch wenn dies noch so gut verheimlicht wird. 
Die Anhänger der Mächtigen haben das gleiche Problem. Deshalb entstehen häufig hierarchische Strukturen: damit hat jeder ein wenig Macht, und alle huldigen dem Fremdkonzept.   

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Verborgene Botschaften:

Es muss ja nicht gleich in "Omenologie" ausarten, doch manch eine Reklametafel, ein rufendes Kind auf der Straße, ein Songtext, der einem ständig im Kopf umhergeht oder andere Signale können dem eigenen Bewusstsein eine Brücke zum Unbewussten bauen. Zufälle, Tag- und Nachtträume, Déjà-Vu-Erlebnisse usw. lassen sich als Spiegel verwenden, um unerforschte Seiten der eigenen Persönlichkeit zu entdecken, Themen, die unser Leben prägen, zu erforschen und Einsichten über den Sinn unseres Daseins zu erhalten.  

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Offline lesen:

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